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Ifo-Präsident Sinn greift Euro-Gruppen-Chef Juncker an
Luxemburg, so Sinn im Interview mit der Wirtschaftswoche, sei "mit Finanzinstitutionen überfüllt", und gleiche einem völlig überladenen Schiff, das "bei der kleinsten Turbulenz umkippen kann". Der luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude sei die "falsche Besetzung an der Spitze der Euro-Gruppe", da er "viel zu sehr Partei" sei.
Bei einem griechischen Schuldenschnitt währen die luxemburgischen Banken in Gefahr, die Lösung sieht Sinne aber "eher in einem Sonderprogramm für das Großherzogtum" statt in weiteren öffentlichen Krediten für "Völker, die über ihre Verhältnisse leben".
Kommentar: Sinn hat vor nicht allzu langer Zeit einen Sinneswandel vollzogen und äußert sich seitdem äußerst kritisch zu weiteren Krediten an PIGS-Länder.
Besonders ironisch für Juncker: In Luxemburg wird ihm vorgehalten, er würde sich nur noch um Europa kümmern und das eigene Land vernachlässigen.